Kameraarbeiten
Abenteuer Erde: Wild im Westen - Die Eifel

Abenteuer Erde: Wild im Westen - Die Eifel

Dokumentarfilm
45 Min./90 min.
WDR/ARTE
2016/2017

Team

Buch und Regie: Herbert Ostwald
Kamera: Erik Sick
Assistenz und Ton: Bastian Barenbrock
Martin Ziebell
Luana Knipfer
Ralf Gromann
Daniel Hallmann
Schnitt: Max Narkovic
Zusatzaufnahmen: Robin Jähne
Norbert Porta
Jörg Siepmann
Hans-Jürgen Zimmermann
Sebastian Koerner
Musik: Mark Joggerst
Sounddesign & Mischung: Alexander Weuffen
Sprecher: Philipp Schepmann
Farbkorrektur: Dany Schelby
Produktionsassistenz: Laura Bleifuß
Produktionsleitung: Katja Sträter
Produktion: Längengrad Filmproduktion
Kameraequipment: Scopitone Film
Produzenten: Thomas Weidenbach
Sarah Zierul
Redaktion WDR: Gabriele Conze
Auftraggeber: WDR/Arte

Die Dreharbeiten sind seit Herbst 2016 in vollem Gange...
... und seit Herbst 2017 abgeschlossen.

Ende 2017 wurde der Film fertiggestellt und wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 gesendet.

Festival Teilnahmen:
NaturVision Filmfestival Ludwigsburg 2018
Greenscreen Naturfilmfestival Eckernförde 2018

Nominierungen:
NaturVision Filmfestival Ludwigsburg 2018

Wild im Westen - Die Eifel

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands ist noch Platz für wilde Tiere. Wie kaum ein anderes Gebiet in Nordrhein-Westfalen bietet die Eifel eine ungewöhnliche Naturbühne. Dieses Mittelgebirge vereint modellhaft naturnahe Refugien mit Landschaften, die erst durch Eingriffe von Menschen geschaffen wurden.

Seitdem diese grüne Region am Westrand Deutschlands besiedelt wurde, spielt sich dort ein „Natur-Krimi“ ab. Wälder fielen der Axt zum Opfer, Felsen wurden gesprengt, Flüsse gestaut und Böden ausgebeutet. Am Tatort Eifel blieben Kahlschläge, Stauseen, Siedlungen und Äcker zurück und hinterließen deutliche Spuren bei Flora und Fauna.

Die Dokumentation spürt die lebenden Zeugen vergangener Taten auf und beobachtet sie in ihrem Umfeld. Denn die Tiere und Pflanzen liefern eine Reihe von Indizien für die früheren Eingriffe in den Naturhaushalt, zeigen aber auch, wie die Natur sich selbst hilft. So hat das Vorkommen der Roten Waldameise etwas mit den preußischen Besatzern zu tun. Und der Uhu darf den Baggern danken, die Steine aus der Erde brechen. In Steinbrüchen flattern heute Fledermäuse in großer Zahl, auf verlassenen Truppenübungsplätzen röhrt der Rothirsch und schwimmen seltene Urzeitkrebse.  In Stauseen gehen Kormorane und Ringelnatter auf die Jagd.

In dieser Natur aus zweiter Hand leben mehr Arten als viele vermuten. Auch weil man aus Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und vielen seltenen Arten einen Platz einräumt oder sie gar wiedereinbürgert. So bekommen Flussperlmuscheln, Bachforellen und Edelkrebse eine neue Chance.  

Der Film erzählt mit atemberaubenden Bildern überraschende Geschichten vom erfolgreichen Leben der so genannten Kulturfolger im wilden Westen Deutschlands.

(Pressetext WDR / Längengrad Filmproduktion)

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