Kameraarbeiten
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Verdrängt, vertuscht, verteufelt - Frauen gegen Missbrauch in ihrer Kirche

Reportage
30 Min.
WDR
2018

Team

Buch und Regie: Florian von Stetten
Kamera: Erik Sick
Ton: Marcel Lepel
Ralf Gromann
Schnitt: Matthias Gellissen
Produzentin: Pia Huneke
Produktion: good karma productions
Kameraequipment: Scopitone Film
Auftraggeber: WDR
Redaktion WDR: Angelika Wagner

Dreharbeiten:
November - Dezember 2018 in Deutschland und Italien

Sendetermin:
17. Februar 2019 um 17.30 Uhr in der ARD
auf dem Sendeplatz "Echtes Leben"

Verdrängt, vertuscht, verteufelt - Frauen gegen Missbrauch in ihrer Kirche


Papst Franziskus berät sich vom 21. bis 24. Februar in Rom mit Bischöfen aus aller Welt über den Missbrauch in der katholischen Kirche. Zum ersten Mal findet eine Konferenz zu diesem Thema im Vatikan statt, die Erwartungen an sie sind hoch. Reden ist wichtig, aber wird das reichen?


„Nein!“, sagt Jutta Lehnert, Pastoralreferentin in Koblenz, „es geht nur um Machterhalt, nicht wirklich um Aufklärung und Zuwendung.“ Ehrenamtlich betreut sie Missbrauchsopfer, „weil ja sonst niemand mit ihnen redet.“ Die Theologin will eine Erneuerung von unten, weg von der patriarchalen Papstkirche hin zu einer Volkskirche, in der mehr Frauen das Sagen haben.


Auch Doris Reisinger hat Theologie studiert. Als Ordensfrau fühlte sie sich geistig entmündigt. Und sie wurde von einem Priester vergewaltigt. „Nein sagen ist innerhalb der Kirche sehr schwer, weil Priester auf einen Sockel gestellt werden.“ Nur öffentlicher Druck werde etwas ändern. Und den baut sie auf, schreibt Bücher, hält Vorträge, gibt Interviews. ´Echtes Leben` begleitet die zwei streitbaren Frauen bei ihrem Kampf für eine andere, bessere Kirche.


(WDR Pressetext)

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