Kameraarbeiten
Entre Seres

Entre Seres

Ein Kunsttfilm von Susanne S. D. Themlitz
9.38 Min.
Nationalmuseum für Naturkunde und Wissenschaft Lissabon
2026

Buch und Regie: Susanne S. D. Themlitz
Besetzung: António Saint Silvestre
Richard Treger
Rita Monteiro
Susete Dores
Vera Cortês
Kamera: Erik Sick
Zusätzliche Aufnahmen: Stock Footage und KI Bearbeitung
Schnitt: Roman Jungblut
Susanne S. D. Themlitz
KI Bearbeitung: Roman Jungblut
Sounddesign/Mischung: Roman Jungblut
Susanne S. D. Themlitz
Kameraequipment: Scopitone Film
Produktion: Susanne S. D. Themlitz
Auftraggeber: La Caixa Stiftung
Stock Footage: Adobe Stock
Freepik
Ton Archive: Paulo Marques (Tonarchiv MUNHAC)
Roman Jungblut
Besonderen Dank an: Ana Campos
Carol Vall Garcia
César Garcia
Coleção Valentim Santos
Galeria Vera Cortês
Jorge Prudêncio
Mafalda Madureira
Maria do Carmo Elvas
Marta Lourenço
Nimfa Bispe
Óscar Pina Loren
Pedro Andrade
Roberto Keller
Sofia Marçal
Tânia Ferreira

Dreharbeiten:
Im Januar 2026 im Nationalmuseum für Naturkunde und Wissenschaft in Lissabon/Portugal


Termine:
Eröffnung der Ausstellung im Nationalmuseum für Naturkunde und Wissenschaft in Lissabon/Portugal am 8. Mai 2026

Dreharbeiten im Botanischen Garten des Museums
Dreharbeiten im Botanischen Garten des Museums (Foto: S. S. D. Themlitz)

Entre Seres

Menschen mit Tierköpfen erscheinen wie in einer Halluzination in den Räumen des Naturkunde- und Wissenschaftsmuseums in Lissabon sowie an Orten seines Botanischen Gartens. Oktopusse verweben sich mit den Luftwurzeln riesiger Bäume. In den Lagerregalen der Säugetiersammlung schwebt eine fliegende Schildkröte durch den Raum, während ein Kängurumensch beinahe regungslos dasteht und eine Eule hält. Der Film ist eine Reise im Schwebezustand.

Die Körper sind im Wandel: Sie wachsen, schrumpfen, verschwinden. Ameisen, Bienen, Fische, Stillleben (Natures mortes) und lebendige Szenen überlagern sich in fließenden Schichten. Alte Pappmaché-Modelle – menschliche wie nicht-menschliche Organe – scheinen ein Eigenleben zu entwickeln. Eine archivierte, von einer Nadel durchbohrte Ameise beginnt sich kaum merklich zu bewegen.

Wir durchqueren Räume, die sich in weitere Räume entfalten, betasten Landschaften. Riesige steinerne Pilze werden aus der vielleicht subjektiven Perspektive einer Schnecke erfahrbar. Sie ragen in den Himmel, in dem sich Äste wie gezeichnete Wurzeln oder wandernde Schatten ausbreiten. Schnecken verschmelzen miteinander und mit anderen Dingen in einem unaufhörlichen Strom der Metamorphose.

Schichten von Sein, Existenz und dem, was einst war. Parallele Momente verschmelzen. Bezüge zur Kunstgeschichte, zur Realität, zur Fiktion, zur Erinnerung und zum Traum fließen ineinander. Ein poetischer Raum, in dem die Zeit sich aufzulösen scheint.

(Text: Susanne S. D. Themlitz)

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