| Präsentiert von: | Maria Furtwängler |
| Buch und Regie: | Herbert Ostwald |
| Kamera: | Erik Sick Franz Lindinger Luana Kniepfler Roland Gockel |
| Assistenz und Ton: | Oliver Sengmüller Moritz Kerst Julian Kolb Bastian Barenbrock |
| Zusätzliche Aufnahmen: | Jan Haft Robin Jähne |
| Schnitt: | Isabelle Albert |
| Schnittassistenz: | Mathis Hohmann |
| Farbkorrektur: | Dany Schelby |
| Musik: | Mark Joggerst |
| Sounddesign/Mischung | Alexander Weuffen |
| Mitarbeit: | Maria Siepmann |
| Produktion: | Längengrad Filmproduktion Doclights/NDR naturfilm |
| Produktionssleitung: | Katja Sträter (Längengrad) |
| Poroducer: | Frank Nischk |
| Produzenten: | Thomas Weidenbach |
| Sarah Zierul | |
| Jörn Röver (doclights) | |
| Redaktion: | Ralf Quibeldey (NDR) |
| Auftraggeber: | NDR/ARD |
Dreharbeiten:
April bis Oktober 2025 in Deutschland und in der Schweiz.
Sendetermine:
Erstausstrahlung am 20.04.2026 um 20.15 Uhr in der ARD.
17 Millionen Privatgärten gibt es in Deutschland. Zusammen bedecken sie eine Fläche von 9.000 Quadratkilometern – mehr als alle deutschen Nationalparks an Land! Dieses riesige Mosaik bietet enormes Potenzial, bedrohten Tier- und Pflanzenarten mehr Lebensraum zu geben. Naturnahe Gärten statt steriler Schotterflächen, begrünte Hinterhöfe statt schmutziger Ecken, farbenfrohe Dachgärten statt grauer Betonwüsten, artenreiche Schrebergärten anstelle eintöniger Gemüsebeete: Gartenfreundinnen und -freunde können verblüffend viel tun für Naturschutz und Artenvielfalt.
Deshalb reist die Schauspielerin und Naturliebhaberin Maria Furtwängler quer durch die Republik - von München über Berlin und Leipzig bis ins Rheinland -, um zu zeigen, wie sich das Grün vor unserer Haustür in kleine, aber artenreiche Paradiese verwandeln lässt. Sie zeigt, wie Kommunen die Renaturierung von Schottervorgärten fördern und wie Kleingartenkolonien durch einfache Maßnahmen wie Wildblumenwiesen oder Totholzecken zu Rückzugsorten für bedrohte Insekten und Vögel werden.
Diese abwechslungsreichen Gärten bieten nicht nur Lebensraum für Tiere, sondern schützen auch die Menschen in den Städten vor Hitzewellen, wie ein eindrucksvolles Projekt in Berlin beweist. Auf dem begrünten Dach eines Krankenhauses trifft Maria Furtwängler den Moderator und Arzt Eckart von Hirschhausen, der ihr die vielen positiven Effekte von Gärten für die körperliche und seelische Gesundheit erklärt. Im Garten von Maria Furtwänglers Mutter stellen die beiden automatisch filmende Wildtierkameras auf und stellen überrascht fest, dass Igel, Fuchs und Marder nachts auch in einem städtischen Garten unbemerkt auf die Jagd gehen.
Der Film lädt zu einer unterhaltsamen Tour durch Deutschlands Gärten ein und zeigt, wie leicht sich Gärten in artenreiche Lebensräume verwandeln lassen. Gärten stehen für Spaß und Erholung im Freien – doch sie können weit mehr sein als Räume zum Spielen oder Grillen. Mit cleveren Ideen, modernen Smartphone-Apps und der Freude an neuen tierischen Gästen im heimischen Grün werden Deutschlands Gärten zu wichtigen Schauplätzen für erfolgreichen Natur-, Arten- und Klimaschutz.
(Herbert Ostwald)